Über mich

Mutterwerden ist eine Entwicklungsphase (Matreszenz). Ich begleite Mütter darin: mit Sprache, mit Klärung, mit psychologischem Verstand.

Anna Hennig

Wirtschaftspsychologin (M.Sc.). Begleiterin für Mütter zwischen Erschöpfung und Selbstverlust.

Ich begleite Mütter durch eine Phase, mit der ich mich wissenschaftlich beschäftige und die ich als Mutter selbst kenne. Das ist meine Grundlage – fachlich fundiert und nah an dem, was du erlebst.

Wie ich hierher gekommen bin.

Ich bin selbst Millennial-Mutter geworden und damit hat dieser Weg für mich begonnen. Wie viele Frauen habe ich gemerkt, dass Mutterwerden tiefere Veränderungen mit sich bringt, als ich erwartet hatte. Veränderungen, für die unsere Kultur erstaunlich wenig Sprache bereithält.
Ich kenne den Punkt, an dem du Karriere, Beziehung, Selbstverwirklichung und Mutterschaft gleichzeitig stemmen willst und merkst, dass die Energie nicht mehr reicht. Ich kenne den Mental Load, der nirgendwo in einem Vertrag steht und trotzdem dauerhaft an dir hängt. Das fehlende Dorf, von dem in alten Sprichwörtern die Rede ist und das in unserer Realität so selten existiert. Den Identitätssprung, der kommt, ohne sich anzukündigen. Den Stress, der nicht mehr nachlässt, weil sich nie alle Anforderungen gleichzeitig erfüllen lassen. Das stille Gefühl, sich selbst aus dem Blick zu verlieren und gleichzeitig nicht zu wissen, ob man jemals jemand anderes hätte werden wollen.
Mit meinem psychologischen Hintergrund war es für mich naheliegend, dem fachlich nachzugehen. Ich setze mich seither fortlaufend mit aktuellen Studien und Veröffentlichungen zu Matreszenz, Mental Load, Stressregulation und mütterlicher Selbstführung auseinander. Das ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufendes Vertiefen.
Aus diesem doppelten Zugang – fachlicher Auseinandersetzung und eigener Erfahrung – ist meine Arbeit entstanden. Ich begleite Mütter, die in ähnlichen Bewegungen sind wie ich. Manche sind weiter, manche tiefer drin. Was alle teilen: das Gefühl, dass sich etwas Grundsätzliches verschoben hat und dass sie selbst nicht mehr weiterkommen, indem sie sich nur noch mehr anstrengen.
Genau dort beginnt meine Arbeit.

Online, am Wochenende, ohne Aufwand drumherum.

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Was ich gelernt habe – und warum es trägt.

Mein Fundament ist akademisch:
M.Sc. Wirtschaftspsychologie
B.A. Gesundheitsmanagement

Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich damit, wie Menschen unter Belastung handeln, wie Identität und Rolle zusammenwirken, wie Stress entsteht und wie Selbstführung gelingt – wenn äußere Anforderungen größer sind als innere Ressourcen. Das sind genau die Felder, in denen Mütter heute leben.
Aus diesen Bereichen bringe ich in meine Arbeit mit:
– ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von Stressregulation und Erschöpfungsdynamik
– klare Modelle für Selbstführung, Rollenklärung und Entscheidungsverhalten in Übergangsphasen
– methodische Strenge: ich arbeite mit Konzepten, die belegt sind und im Alltag tragen
Mein Zugang ist akademisch und fachlich aktuell. Ich vertiefe mein Studium durch fortlaufende Auseinandersetzung mit aktuellen Studien zu Matreszenz, Mental Load, mütterlicher Gesundheit und Resilienz.

Wie meine Begleitung sich anfühlt.

Wenn du bei mir bist, geht es nicht darum, dass du dich erklärst. Es geht darum, dass du dich hörst.
Mein wichtigstes Arbeitsinstrument ist aktives Zuhören – kombiniert mit der Aufmerksamkeit für das, was nicht gesagt wird: Pausen, Tonlagen, Widersprüche zwischen Worten und Körpersprache. Beides zusammen schafft den Raum, in dem auch Unausgesprochenes sichtbar werden kann.
Du musst nicht alles selbst formulieren können, bevor du herkommst. In der gemeinsamen Arbeit wird oft erst sichtbar, worum es eigentlich geht.
Was meine Arbeit konkret prägt:

EIN RAUM, DER DIR GEHÖRT.

Im Mama-Alltag drehen sich die Bedürfnisse fast immer um andere – um die Kinder, den Partner, den Job, die Familie. In meiner Begleitung ist das anders: Hier geht es ausschließlich um dich. Um deine Wahrnehmung, deine Fragen, deine Wege. Nicht als Egoismus, sondern als notwendiger Gegenpol.

WERTFREI

Du kannst hier offen sprechen – ohne Angst, falsch zu sein, zu viel zu sagen oder dich rechtfertigen zu müssen. Ich bewerte nicht, ich höre zu. Auch das, was du sonst niemandem erzählst, hat hier einen Platz, ohne dass es eingeordnet wird.

RESSOURCENORIENTIERT

Ich gehe davon aus, dass du nicht repariert werden musst. Ich gehe davon aus, dass deine Klarheit unter dem Druck der letzten Jahre nur verschüttet ist – und dass wir sie wieder freilegen können.

KLAR STRUKTURIERT

Auch wenn unsere Gespräche tief gehen: Ich arbeite mit Modellen, mit klärenden Fragen und mit strukturierten Schritten. Das gibt dir auch in offenen Phasen einen Rahmen, in dem du dich orientieren kannst.

Wo meine Arbeit aufhört.

Ich therapiere nicht.
Ich diagnostiziere nicht.
Ich behandle keine psychischen Erkrankungen.
Wenn du das Gefühl hast, dass du mehr brauchst als eine Begleitung – etwa bei anhaltender Niedergeschlagenheit, Ängsten, traumatischen Belastungen oder akuten Krisen –, ist eine Psychotherapeutin, eine Ärztin oder eine entsprechende Fachstelle die richtige Adresse. 


Im Klärungsgespräch schauen wir gemeinsam, was du dir von der Zusammenarbeit erhoffst – und ob mein Angebot dazu passt. Die Entscheidung darüber, was du brauchst, liegt bei dir.
Im Notfall:
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenfrei, anonym)
Bei akuter Suizidgefahr: 112

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